Sonntag, 7. November 2010

Bloody Bunnies

Seufz, der Herbst kam für mich dieses Jahr nicht leise an, mit kühleren Abenden und dem ersten verfärbten Blatt, er überrollte mich sozusagen mit Zeitumstellung, rutschigem Gehwegslaub und Sprühregen. Es ist eigenartig, die Zeit scheint für mich im Moment eh zu rennen, kaum fängt die Woche an, ist auch schon mindestens Mittwoch. Kann aber auch daran liegen, dass ich bei der Arbeit relativ gut zu tun habe. Klar, ist sehr viel angenehmer, als die ganze Zeit nur auf den Monitor zu starren und geschäftig auszusehen, aber das erste Mal den Rechner runterzufahren und nicht alles geschafft zu haben was man schaffen wollte ist dann doch schon eine recht eigene Geschmacksrichtung, weiss nicht, ob ich mich an sie gewöhnen werde.

Ich will jetzt auch hier nicht den Workaholic raushängen lassen, ich bin nicht davon überzeugt, dass der Laden ohne mich nicht bestehen könnte, arbeite auch nicht bis 20 Uhr oder so, nehme mir auch keine Arbeit nach Hause mit, aber.... es zieht an. Und darüber freu ich mich zwar, aber... verdammt, es ist eben alles noch so sehr neu. Ich meine, klar, die Stelle wurde neu geschaffen, deswegen gibt es keine vorgefertigten Wege, nicht mal Trampelpfade. Weswegen einige Dinge immernoch frustrierenderweise länger brauchen und aufwendiger sind als sie später sein werden oder wahrscheinlich sein müssten, würde ich mich nur schon besser auskennen und Erfahrung haben. Es ist spannend, aufregend, anstrengend und zum Teil auch ein wenig nervend zugleich.

Sonst: Wir haben uns einen Kater zugelegt, der offenbar eine gespaltene Persönlichkeit hat. Ab und zu ist er extrem verschmust, verschnurrt und verflauscht, dann ist er wieder der größte Rowdy aller Zeiten. Wahrscheinlich ist das nur das Alter, ich plane auf jeden Fall, ihn zu einem fetten und faulen Kater werden zu lassen, einer selbstheizenden, schnurrenden Bettrolle. Mal schaun, ob das klappt.

Und Besuch kündigt sich an, Geburtstage sind eh da (diese ganzen Skorpione, tch!) und ich hangel mich immernoch von einem Wochenende zum nächsten, von einer Todoliste zum "muss ich das wirklcih heute machen?" und von einem friedlichen Einschlafen zum nächsten den Wecker verfluchen. Leben eben, oder?

PS: Versucht noch in Scott Pilgrim Vs. The world reinzugehen, der Film ist super!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen