Jajaja, Radiohead. Totaaaaal so schon gehört. Aber da war gerade eine tolle Version in dem französischen Radiosender (InternetRadio, so eine tolle Idee!), die macht dann schon wieder ein wenig Lust.
Was soll ich sagen: Es ist Freitag Abend.
Freitag. Abend.
Und ich sitze hier alleine zu Hause und suche Weihnachtsgeschenke. Verdammt, der erste Dezember ist noch nicht da. Und der erste Advent auch noch nicht. Und doch ist heute die einzige und damit fast letzte Chance, Weihnachtsgeschenke zu finden. Klar, spontane Eingebungen, plötzliche Superkäufe nach dem Prinzip "Genau DAS!", sowas soll es wohl geben. Aber die brauchen vor allem eine gewisse Ruhe. Und Ausgeglichenheit. Nein zu beidem. Eigentlich sind diese Eingebungen sowas wie Moby Dick mit einer riesengroßen neonfarbenen Zielscheibe auf dem Schädel. Und damit auch ebenso selten.
Heute ist der letzte Tag, bevor es steil bergab und bergauf in die Dezemberbahn geht. Zuviele Termine, ich weiss an zu vielen Tagen genau, wo ich sein werde und was ich machen werde. Und wann. Und mit wem. Und wo.
Das wo ist glaub ich mein größtes Problem. Jeden Abend komme ich nach Hause und möchte mich am liebsten in die Couch verkrallen. Da bleiben. Einfach für eine Weile. Aber: Entweder werde ich müde und muss ins Bett oder es ist Wochenende und es gibt Termine.
Einmal Tageslicht im Haus sehen. Und nicht nur Sonnenauf- und -untergänge vom Bürofenster aus. Ok, eher Sonnenuntergänge, das mit dem früh Aufstehen ist ein wenig problematisch im Moment. Soooo. Müde.
Und deswegen - weil heute quasi letzter Tag und überhaupt - japanische Filme werden überbewertet (werden sie zum großen Teil nicht, ich weiss) - und Autorenlesungen sind staubtrocken und langweilig (sind sie sowas von nicht, zumindest nicht die) - sitze ich hier.
Neben mir steht eine Wein-Weihnachts-Pyramide, der Kater will sie immer mal wieder angreifen. Go Figure. Mal schauen, was ihr euch darunter vorstellt. Am Handy verstand ich zunächst "Bein-Weihnachts-Pyramide", schlimmer als das Bild kann es kaum sein. Und ja, zuviele Zombiecomics in meinem Leben.
Ok, genug von hier, wünsche allerseits eine möglichst unbeschadete Weihnachtszeit und....Menschen mit guten, originellen und vor allem für den Schenker energiearmen Geschenkideen.... meldet euch.
Freitag, 30. November 2012
Dienstag, 7. August 2012
Won´t give in
So, ich jetzt auch endlich mal wieder. Und was soll ich sagen? Alles, was neu ist fühlt sich schon wieder so gewohnt an, dass ich nicht mehr weiss, seit wann es neu ist. Ob es neu ist.
Ich hatte die coolste Krankschreibung aller Zeiten, alles ok, keine Schmerzen, man muss nur gaaaanz still auf der Couch bleiben. Serienschauen? Optional. Die Option wurde natürlich genutzt und ich fühl mich bei einigen alten Lieblingen nicht mehr ganz so unwissend. Eine Staffel hintereinanderweg sehen zu können ist echt ein Luxus.
Ausserdem gibt es jede Menge neuer Musik, die erobert werden will. Neue alte Musik. Klar. Für alles andere bin ich zu.... nennen wir es traditionell. (Oder auch lahmarschig.) Aber der alte Spruch stimmt: So viel Sand und keine Förmchen.
Trotzdem, oder gerade wegen der vollen Wochen und volleren Wochenenden bin ich dauermüde. Vielleicht auch das Alter. Aber seltsam ist es schon: Die Frühlingsmüdigkeit ist schleichend in eine Sommerschlappheit übergegangen.
Pläne gibt es natürlich immer, aber davor stehen bald erstmal drei Wochen herrlichster Urlaub. Gereist wird sogar auch!!!
Ich hatte die coolste Krankschreibung aller Zeiten, alles ok, keine Schmerzen, man muss nur gaaaanz still auf der Couch bleiben. Serienschauen? Optional. Die Option wurde natürlich genutzt und ich fühl mich bei einigen alten Lieblingen nicht mehr ganz so unwissend. Eine Staffel hintereinanderweg sehen zu können ist echt ein Luxus.
Ausserdem gibt es jede Menge neuer Musik, die erobert werden will. Neue alte Musik. Klar. Für alles andere bin ich zu.... nennen wir es traditionell. (Oder auch lahmarschig.) Aber der alte Spruch stimmt: So viel Sand und keine Förmchen.
Trotzdem, oder gerade wegen der vollen Wochen und volleren Wochenenden bin ich dauermüde. Vielleicht auch das Alter. Aber seltsam ist es schon: Die Frühlingsmüdigkeit ist schleichend in eine Sommerschlappheit übergegangen.
Pläne gibt es natürlich immer, aber davor stehen bald erstmal drei Wochen herrlichster Urlaub. Gereist wird sogar auch!!!
Dienstag, 29. Mai 2012
Mambo Italiano
Ein gefühlter Montag am Dienstag, wie herrlich. Und die Wärme kehrt wahrscheinlich auch zurück, sobald Ivan der Meerige wieder Hunger auf Gras hat. Da bin ich mir ganz sicher, schliesslich habe ich mir noch kein Sommerkleid gekauft, das wäre die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass es dieses Jahr nochmal warm wird (so wie mit den Winterstiefeln letztes Jahr).
Und ich werde langsam wieder gesund. Noch ist nicht alles klar und es gibt noch einige Fragezeichen, aber ich plane Fahrten zur Arbeit mit dem Fahrrad oder vielleicht auch eine ruhige Runde im Schwimmbad für nächste Woche ein. Obwohl natürlich sein kann, dass mir da einiges einen Strich durch die Rechnung machen kann, den schönsten Strich wird aber wohl die neue Treppe machen, die dann den einen Balkon mit dem Garten verbindet.
Sonst ist alles schön und gut, ich kann jetzt flexen (Funken, Baby, sooo viele Funken) ich kam mir vor wie einer der muskulösen Typen von Stomp, falls das noch jemand kennt. Allerdings sah ich glaub ich sehr viel weniger cool dabei aus. Eher mit hochrotem Kopf und Taucherbrille und K.s Malerhoodie. Aber hey, das Gefühl war gruselig und toll.
So, jetzt muss ich aber, ich muss sehen, obn K. in die Weser gefallen ist oder nicht.
Und ich werde langsam wieder gesund. Noch ist nicht alles klar und es gibt noch einige Fragezeichen, aber ich plane Fahrten zur Arbeit mit dem Fahrrad oder vielleicht auch eine ruhige Runde im Schwimmbad für nächste Woche ein. Obwohl natürlich sein kann, dass mir da einiges einen Strich durch die Rechnung machen kann, den schönsten Strich wird aber wohl die neue Treppe machen, die dann den einen Balkon mit dem Garten verbindet.
Sonst ist alles schön und gut, ich kann jetzt flexen (Funken, Baby, sooo viele Funken) ich kam mir vor wie einer der muskulösen Typen von Stomp, falls das noch jemand kennt. Allerdings sah ich glaub ich sehr viel weniger cool dabei aus. Eher mit hochrotem Kopf und Taucherbrille und K.s Malerhoodie. Aber hey, das Gefühl war gruselig und toll.
So, jetzt muss ich aber, ich muss sehen, obn K. in die Weser gefallen ist oder nicht.
Dienstag, 15. Mai 2012
One Hundred Days
Was soll ich sagen, im Moment schwimme ich im Selbstmitleid. Alles ist schlecht. Die Welt. Das Leben. Einfach ALLES.
Buuaaahaaaahaaahaaa! Und ja, ich bin krank. Genau, das ist der Grund. Und das ist jetzt die zweite Woche. Und die Antibiotika müssten bald helfen. Aber trotzdem. Menno! Menno menno menno menno.
Ok. Schicken wir das innere Kind mal zurück auf die stille Treppe und sperren wir das Mitleid mitsamt seinem Scarlet O´Hara-Kleid zurück in den Schrank. Es gab auch schönes in der lettzten Zeit und verdammt, wann hatte ich das letzte mal so viel Schlaf und so viel Zeit für Serien? Drei Bücher sind von amazon unterwegs und sonst gibt es ja immernoch das lustige "Meuchelmörder in Florenz"-Spiel, das ganz nett zu sein scheint und mich sogar einen Hauch mit der italienischen Sprache versöhnt.
Und ok, die letzte Zeit hatte wirklich ein ziemliches Tempo. Ostseewochenenden. Konzerte von verrückten Metallern die eigentilch Jazz spielen. Überhaupt. Konzerte. Überall.
Und noch so vieles mehr, die Aufzählung hab ich allerdings jetzt gerade wieder gelöscht. Weil... die Erinnerungen hab ich eh. Und jetzt... bleibt mir einfach nichts weiter zu tun als ebay zu plündern, Serien zu sehen undaufzupassen, dass das Kind auf der Treppe und Scarlett im Schrank bleibt, damit es bald weitergehen kann.
Samstag, 25. Februar 2012
Bleeding Muddy Water
Es ist Samstag Abend und ich sitze auf der Couch. Ein Bier steht neben mir, die neue CD von Mark Lanegan läuft und die Welt ist gut.
Ich habe ein freies Wochenende und mit frei meine ich F R E I ! ! !
Es gibt keine Termine. Es gibt nichts zu machen. Also ausser dem üblichen Haushaltskram den ich auf morgen schiebe. Aber ich geniesse es. Nichts. Einfach nur... Musik hören. Bier trinken. Ab und zu ein paar Worte reden.
Die letzte Zeit war viel los, so kommt es mir zumindest vor. Klar, alles schön und gut und dank meinem neuen Freund, Bob kann ich nun sagen:"Ja, wir schaffen das!" Ich bringe diesen Satz gerade so ziemlich allen Kollegen bei. Das und zudem viele Worte und Sprüche, die es anscheinend nicht bis nach HB geschafft haben. Einkriegezeck heisst hier Fangen und für Klippo kenne ich nun das schöne Wort Lu. Weiss allerdings nicht, wie man das richtig schön zweisilbig schreien soll. Luuhuuu! Dann doch lieber Klippo. Haben und damit ein Stück weg sein. Eine weitere Redewendung, die hier unbekannt ist. Und vieles vieles mehr, was mir jetzt gerade nicht einfällt.
Aber ich lerne auch dazu: Nächsten Samstag geht es nach Friesland zum Pullensmiten, eine Mischung aus Boßeln (nur eben mit mit Sand gefüllten Wärmflaschen) und Kohlfahrt, wenn ich das richtig verstanden habe. Überhaupt sind Kohlfahrten hier eine ziemlich große Sache. Eine hab ich dieses Jahr auch schon mitgemacht, unter anderem begleitet von einem knapp 3 Meter großem Ficus auf einem Rollbrett. Es gibt wohl einige, die sich an den weiteren Verlauf des Abends nicht mehr in allen Einzelheiten erinnern können, doch auch darüber lerne ich viel: Die Norddeutsche Trinkkultur. Was wirklich eine Kulturform ist, mag man dazu stehen wie man will. Mehr werde ich wahrscheinlich nach meiner ersten richtig großen Kohlfahrt (30 Leute oder so) berichten können und dann eben wirklich auf dem flachen (Fries)Land mit den dazu gehörigen Gepflogenheiten.
Tja, das Leben ist und bleibt spannend. Und Leben und Lernen nehmen in manchmal recht erstaunlichem Maße zu. Mein Spanisch ist langsam so gut, dass ich nach dem Weg zu einer Bücherei fragen kann und merke, wenn ich beschimpft werde. Irgendwann wird mir das garantiert was bringen. Bestimmt. Und ich spiele mit dem Gedanken, wirklich mal mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, wenn es wärmer wird. Ich habe keine Angst mehr, mich verirren zu können. Eine weitere im Endeffekt ziemlich angenehme Eigenschaft von Bremen: Man kann sich immer an der Weser orientieren und sooo viel fremdes gibt es eh nicht. Ausserdem: Mein neues Handy kann nicht nur ICQ und Skype und Mail sondern auch Navi.
Also: Liebe gut informierte, freizeitliche und orientierte Grüße aus HB!
Ich habe ein freies Wochenende und mit frei meine ich F R E I ! ! !
Es gibt keine Termine. Es gibt nichts zu machen. Also ausser dem üblichen Haushaltskram den ich auf morgen schiebe. Aber ich geniesse es. Nichts. Einfach nur... Musik hören. Bier trinken. Ab und zu ein paar Worte reden.
Die letzte Zeit war viel los, so kommt es mir zumindest vor. Klar, alles schön und gut und dank meinem neuen Freund, Bob kann ich nun sagen:"Ja, wir schaffen das!" Ich bringe diesen Satz gerade so ziemlich allen Kollegen bei. Das und zudem viele Worte und Sprüche, die es anscheinend nicht bis nach HB geschafft haben. Einkriegezeck heisst hier Fangen und für Klippo kenne ich nun das schöne Wort Lu. Weiss allerdings nicht, wie man das richtig schön zweisilbig schreien soll. Luuhuuu! Dann doch lieber Klippo. Haben und damit ein Stück weg sein. Eine weitere Redewendung, die hier unbekannt ist. Und vieles vieles mehr, was mir jetzt gerade nicht einfällt.
Aber ich lerne auch dazu: Nächsten Samstag geht es nach Friesland zum Pullensmiten, eine Mischung aus Boßeln (nur eben mit mit Sand gefüllten Wärmflaschen) und Kohlfahrt, wenn ich das richtig verstanden habe. Überhaupt sind Kohlfahrten hier eine ziemlich große Sache. Eine hab ich dieses Jahr auch schon mitgemacht, unter anderem begleitet von einem knapp 3 Meter großem Ficus auf einem Rollbrett. Es gibt wohl einige, die sich an den weiteren Verlauf des Abends nicht mehr in allen Einzelheiten erinnern können, doch auch darüber lerne ich viel: Die Norddeutsche Trinkkultur. Was wirklich eine Kulturform ist, mag man dazu stehen wie man will. Mehr werde ich wahrscheinlich nach meiner ersten richtig großen Kohlfahrt (30 Leute oder so) berichten können und dann eben wirklich auf dem flachen (Fries)Land mit den dazu gehörigen Gepflogenheiten.
Tja, das Leben ist und bleibt spannend. Und Leben und Lernen nehmen in manchmal recht erstaunlichem Maße zu. Mein Spanisch ist langsam so gut, dass ich nach dem Weg zu einer Bücherei fragen kann und merke, wenn ich beschimpft werde. Irgendwann wird mir das garantiert was bringen. Bestimmt. Und ich spiele mit dem Gedanken, wirklich mal mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, wenn es wärmer wird. Ich habe keine Angst mehr, mich verirren zu können. Eine weitere im Endeffekt ziemlich angenehme Eigenschaft von Bremen: Man kann sich immer an der Weser orientieren und sooo viel fremdes gibt es eh nicht. Ausserdem: Mein neues Handy kann nicht nur ICQ und Skype und Mail sondern auch Navi.
Also: Liebe gut informierte, freizeitliche und orientierte Grüße aus HB!
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